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Curly Horses: Freunde für´s Leben - nicht
nur für Allergiker

Seitdem sind 20 Jahre vergangen und für Dagmar hat sich
die Situation Dank einer ganz besonderen Entdeckung total geändert.
Eigentlich eher durch Zufall las sie etwas über das
American Curly Horse, eine Rasse, die bei uns noch nicht sehr bekannt
ist. In diesem Bericht wurde über die sensationelle Eigenschaft dieser
Pferde berichtet, die Pferde-Allergiker weitgehend beschwerdefrei halten.
Sie konnte es nicht glauben und recherchierte nach dieser eher seltenen
Pferderasse in Deutschland. Im Raum Stuttgart wurde sie schließlich
fündig und so näherte sie sich dort nach Jahren endlich wieder einem
Pferd.
Bei den ersten Streichelkontakten mit der western-gerittenen Stute
blieben die Niesattacken aus, auch das Putzen bereitete ihr keine
Probleme. Endlich wieder die Nase ins Fell stecken – Dagmar war der
glücklichste Mensch auf diesem Planeten. Nach dieser einschneidend
schönen Erfahrung stand der Beschluss für Familie Stenger
fest, sich ein Curly Horse zu kaufen.

Nach ca. 80 Emails an eine Züchterin in Kanada entschied sich die pfälzer
Familie für SS Miss Klondike Kitty, eine prächtige
Fuchsstute, die im Quarter Horse Typ steht.
So hielt, nach einer wirklich weiten Reise, das erste Curly Horse in
einem gemütlichen Offenstall in Lambsborn Einzug. Bereits kurze Zeit
später folgte Curly Horse No. 2, die weniger gelockte Misty
Whitney.
Sie sehen aus wie Pferde mit Dauerwellen und ihr Fell ist
eine natürliche Klimaanpassung an die extreme Kälte in ihrer Heimat.
Diese robusten Pferde riechen auch nicht wie die „anderen“ Pferde – sie
duften nach reiner Wolle. Da das Fell sehr talghaltig ist,
verursacht selbst das sauberste Curly Horse beim Streicheln
Talgablagerungen an den Händen.

Je lockiger die Curlys sind, umso weniger Langhaar werden
sie haben und so manch einem gehen die Haare im Sommer ganz aus. Das
Sommerfell unterscheidet sich optisch kaum von dem anderen Pferderassen.
Hier erkennt man sie lediglich an den Löckchen in den Ohren.
Mähnen- und Stirnhaare variieren von korkenzieherartig,
über Ringellocken bis hin zur Rastamähne. Der Schweif weist Wellen oder
Locken auf. Das Haar in den Ohren ist ebenfalls lockig, die Kötenzöpfe
sind meist lang gelockt oder wellig und die Wimpern sind nach oben
gebogen. Die Locken gelten gewissermaßen als Gütesiegel der Züchtung –
aber auch ein ungelocktes Curly kann hypoallergen sein.
Es gibt die freundlichen und gutmütigen Tiere in allen
erdenklichen Größen und Farben, vom Miniaturpferd bis hin zum Kaltblut. Curlys
in den ursprünglichen Farben weisen sogar Zebrastreifen an den
Vorderfußwurzelgelenken auf.
Sie sind eine vielseitige Rasse und stecken voller
Talente – aber das größte Talent ist ihre Verträglichkeit für Allergiker,
das sonst keine Pferderasse der Welt zu bieten hat. Dagmar und ihre
Familie haben ihre Curlys gefunden.

Da sie um die Problematik und den Aufklärungsbedarf in
Sachen Curlykauf aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen weiß, hat sie sich
nun voll und ganz der Vermittlung von Curly Horses verschrieben. Sie
steht deshalb jedem Allergiker mit Rat und Tat zur Seite, stellt die
Verbindung zu Züchtern her, hilft bei der Einfuhr der Pferde und ist auch
so Ansprechpartner für alle curly-relevanten Fragen.
Dagmar Stenger empfiehlt übrigens allen Allergikern, vor
dem Kauf einen Test durchzuführen, denn nicht jedes Curly „passt“ zu
jedem Allergiker. Dazu entnimmt man dem „Wunschkandidat“ Haar- und
Speichelproben, die man dann an bzw. auf der eigenen Haut ausprobiert.

Allergiker und alle Interessierte können sich bei Fragen
gerne an Dagnar Stenger wenden.
Inzwischen gibt es in Deutschland einige Züchter dieser robusten
Pferderasse. Da diese Pferde sehr teuer gehandelt werden, sollte man sich
vor einem überstürzten Kauf wirklich gut informieren.
Stenger - Frank Dagmar und Bernhard Stenger
66894 Lambsborn/Pfalz
www.curly-horse-rheinlandpfalz.de
Tel 06372507107
Mail sdaggy30@aol.com
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