05-02-2008

 

Curly Horses: Freunde für´s Leben -  nicht nur für Allergiker

 

 

Seitdem sind 20 Jahre vergangen und für Dagmar hat sich die Situation Dank einer ganz besonderen Entdeckung total geändert.

Eigentlich eher durch Zufall las sie etwas über das American Curly Horse, eine Rasse, die bei uns noch nicht sehr bekannt ist. In diesem Bericht wurde über die sensationelle Eigenschaft dieser Pferde berichtet, die Pferde-Allergiker weitgehend beschwerdefrei halten.

 


Sie konnte es nicht glauben und recherchierte nach dieser eher seltenen Pferderasse in Deutschland. Im Raum Stuttgart wurde sie schließlich fündig und so näherte sie sich dort nach Jahren endlich wieder einem Pferd.
Bei den ersten Streichelkontakten mit der western-gerittenen Stute blieben die Niesattacken aus, auch das Putzen bereitete ihr keine Probleme. Endlich wieder die Nase ins Fell stecken – Dagmar war der glücklichste Mensch auf diesem Planeten. Nach dieser einschneidend schönen Erfahrung stand der Beschluss für Familie Stenger fest, sich ein Curly Horse zu kaufen.

 


Nach ca. 80 Emails an eine Züchterin in Kanada entschied sich die pfälzer Familie für SS Miss Klondike Kitty, eine prächtige Fuchsstute, die im Quarter Horse Typ steht.
So hielt, nach einer wirklich weiten Reise, das erste Curly Horse in einem gemütlichen Offenstall in Lambsborn Einzug. Bereits kurze Zeit später folgte Curly Horse No. 2, die weniger gelockte Misty Whitney.

 

Sie sehen aus wie Pferde mit Dauerwellen und ihr Fell ist eine natürliche Klimaanpassung an die extreme Kälte in ihrer Heimat. Diese robusten Pferde riechen auch nicht wie die „anderen“ Pferde – sie duften nach reiner Wolle.  Da das Fell sehr talghaltig ist, verursacht selbst das sauberste Curly Horse beim Streicheln Talgablagerungen an den Händen.

 

Je lockiger die Curlys sind, umso weniger Langhaar werden sie haben und so manch einem gehen die Haare im Sommer ganz aus. Das Sommerfell unterscheidet sich optisch kaum von dem anderen Pferderassen. Hier erkennt man sie lediglich an den Löckchen in den Ohren.

Mähnen- und Stirnhaare variieren von korkenzieherartig, über Ringellocken bis hin zur Rastamähne. Der Schweif weist Wellen oder Locken auf. Das Haar in den Ohren ist ebenfalls lockig, die Kötenzöpfe sind meist lang gelockt oder wellig und die Wimpern sind nach oben gebogen. Die Locken gelten gewissermaßen als Gütesiegel der Züchtung – aber auch ein ungelocktes Curly kann hypoallergen sein.

Es gibt die freundlichen und gutmütigen Tiere in allen erdenklichen Größen und Farben, vom Miniaturpferd bis hin zum Kaltblut. Curlys in den ursprünglichen Farben weisen sogar Zebrastreifen an den Vorderfußwurzelgelenken auf.

Sie sind eine vielseitige Rasse und stecken voller Talente – aber das größte Talent ist ihre Verträglichkeit für Allergiker, das sonst keine Pferderasse der Welt zu bieten hat. Dagmar und ihre Familie haben ihre Curlys gefunden.

 

 

Da sie um die Problematik und den Aufklärungsbedarf in Sachen Curlykauf aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen weiß, hat sie sich nun voll und ganz der Vermittlung von Curly Horses verschrieben. Sie steht deshalb jedem Allergiker mit Rat und Tat zur Seite, stellt die Verbindung zu Züchtern her, hilft bei der Einfuhr der Pferde und ist auch so Ansprechpartner für alle curly-relevanten Fragen.

Dagmar Stenger empfiehlt übrigens allen Allergikern, vor dem Kauf einen Test durchzuführen, denn nicht jedes Curly „passt“ zu jedem Allergiker. Dazu entnimmt man dem „Wunschkandidat“ Haar- und Speichelproben, die man dann an bzw. auf der eigenen Haut ausprobiert.

 

 

Allergiker und alle Interessierte können sich bei Fragen gerne an Dagnar Stenger wenden.
Inzwischen gibt es in Deutschland einige Züchter dieser robusten Pferderasse. Da diese Pferde sehr teuer gehandelt werden, sollte man sich vor einem überstürzten Kauf wirklich gut informieren.

 

 

Stenger - Frank Dagmar und Bernhard Stenger

66894 Lambsborn/Pfalz

www.curly-horse-rheinlandpfalz.de

Tel 06372507107

Mail sdaggy30@aol.com